
Im Leja-Dorf herrscht eine nachbarschaftliche Atmosphäre. Den meisten Dorfbewohnerinnen ist bewusst, dass sie hier an einem ganz besonderen Ort wohnen. Sie schätzen die Ruhe inmitten der Großstadt und sind dankbar für den günstigen Wohnraum. Dies spiegelt sich auch in der Selbstverständniserklärung des Dorfrats wider:
„Wir sind dankbar im Leja-Stift selbstbestimmt und kostengünstig leben zu dürfen. Wir schätzen hier die dörfliche Gemeinschaft, wie den sicheren und geborgenen Ort. Nachbarschaftliches Miteinander und Füreinander sind uns wichtig. Das wollen wir pflegen, stärken und erhalten, indem wir gemeinschaftliche Aktionen initiieren und organisieren sowie ungelöste Anliegen der Mieterinnen an Verwaltung und Vorstand kommunizieren.“
Die Frauen treffen sich auf dem Gelände oder in den, zwischen den Häusern liegenden, Gärten. Unter der Kastanie, auf dem Dorfplatz zwischen Haus 1 und 2, kommen sie gern in der Sommerzeit zu ausgedehnten Kaffeerunden oder auch zu Besprechungen aktueller Anliegen zusammen. Es finden regelmäßig Sommerfeste, Weihnachtsfeiern, Ausstellungen und seit 2024 auch Hofflohmärkte statt. Es gibt eine Chatgruppe, in der Infos ausgetauscht und Verabredungen getroffen werden.
