

Anna Meyer
Als die Nazis ab 1939 einige der Stifte in jüdische Massenunterkünfte umfunktionierten, wurde auch Anna Meyer 1939 aus der Leja-Stiftung in die Martin-Brunn-Stiftung, in der Frickestraße 24 in Eppendorf, verfrachtet. Am 18.11.1941 wurde sie von dort nach Minsk deportiert und ermordet. Sie wurde 66 Jahre alt.


Henny Karp
Von 1932 bis 1939 wohnte Henny Karp, geb. Simon, im ersten Leja-Stift in der Großen Bergstraße 250. Im Zuge der Entstehung der Judenhäuser wurde auch Henny Karp von 1939 bis 1942 erst im Martin-Brunn-Stift und dann drei Monate vor ihrer Deportation in einem Stift in der Bogenstraße 25 untergebracht.
Von dort wurde sie am 15. Juli 1942 nach Theresienstadt/Terezin deportiert, wo sie im Frühjahr 1944 ermordet wurde. Ihr Sohn Elias Karp wurde 1942 ebenfalls deportiert und in Ausschwitz ermordet. Das Schicksal ihres zweiten Sohnes Josef Karp ist unbekannt.

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