Der 12. Juli war warm, grau und feucht. Aber ,geschützt unter weißen Partyzelten, feierten Vorstand und Mieterinnen des Leja-Stifts in der Thadenstraße mit Gästen aus dem Stadtteil ein fröhliches Sommerfest. Eine Clownin empfing und lächelte auch weiterhin, es gab Ansprachen, Kaffee und Kuchen, Rundfahrten mit der Rikscha, Zeit zum Kennenlernen und Plaudern, Live-Musik zum Mitschwingen. An einem Büchertisch konnte das Buch „Die Hamburger Wohnstifte, Gemeinnütziges Wohnen im Wandel der Zeit“ vom Ellert&Richter Verlag erworben werden. Die Co-Autorin dieses Buches, Angela Schwarz, berichtete darüber hinaus aus dem Leben des Benjamin Leja, der die im 19. Jahrhundert nach ihm benannte Wohnanlage für in Not geratene Frauen stiftete.

Dieses Fest war ein Beitrag zu Austausch und Vernetzung der Bewohnerinnen im Stadtteil. Und ein bisschen Sommerregen kann davon nicht abhalten.

Elisabeth Hartmann